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Grausig - Di Belakang Garis Musuh

Grausig Final coverxxl Label: Obscure Musick

Spielzeit: 30:10 Min.

Genre: Technical Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Formationen allein im Metal zu finden sind, von denen nicht wenige Platten machen und veröffentlichen. In einem kürzlich erschienenen deutschen Metal-Magazin berichtete ein bekannter norwegischer Metal-Musiker (und Musikjournalist), dass er jährlich in gut 1100 Veröffentlichungen reinhört. Da darf man sich als langjähriger und halbwegs fleißiger Reviewer nicht wundern, dass man eben nicht alles kennt.

So erging es mir auch mit den Deathheads von Grausig, die bereits seit 1989 ihr Unwesen treiben. Gut, die Kapelle pausierte von 2000 bis 2011 und kommt aus Indonesien, aber seit dem Siegeszugs des Internets gibt es beinahe keinen Flecken der Erde, den man nicht bequem am Bildschirm erforschen kann. Veröffentlicht hat das Quintett aus Jakarta bereits ein paar EPs sowie zwei LPs und legt mit 'Di Belakang Garis Musuh' Album Nummer Drei nach, welches in etwas mehr als 30 Minuten überhaupt keine Gefangenen macht, sondern in Suffocation-Manier den Hörer schlicht überrollt. Okay, das etwas mehr als zweieinhalbminütige 'Prelude One' wirkt eher einschläfernd und klingt auch verdammt knarzig, aber das lasse ich jetzt einfach mal unter den Tisch fallen, hähä! Der Rest wurde adäquat produziert und muss sich im Vergleich zu den US-trumperikanischen Kollegen in keiner Weise verstecken.

Wer technischen und brutalen Death Metal der Marke Suffocation, Aborted etc. präferiert, sollte mit dieser Platte ausgesprochen viel Spaß haben.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Di Belakang Garis Musuh
02. Teokrasi Biru
03. Pralaya Hipokrit
04. Doktrinasi Cacat Temporer
05. Sampah Moralitas Dimensi
06. Infeksi Kanibal Utopia
07. God's Replicated
08. Prelude One
09. Doomsday

Kypck - Zero

kypck zero coverxxlLabel: Ranka Kustannus

Spielzeit: 60:55 Min.

Genre: Doom Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 16. Dezember 2016

Bei der 2007 ins Leben gerufenen Formation Kypck ("Kursk" ausgesprochen) zocken u. a. ehemalige Sentenced-Mitstreiter. Die fünf Finnen bedienen sich textlich ausschließlich des Russischen, was das Rezipieren für mich anfänglich etwas erschwerte (ich mag den Klang dieser Sprache halt nicht sonderlich). Nach ein paar Hördurchläufen gelang mir dann doch, die Musik des Quintetts adäquat zu erleben und vor allem zu genießen.

Geboten wird über eine Stunde lang düsterer, aber recht abwechslungsreicher Doom Metal, der nicht selten an Sentenced oder Type O Negative erinnert (die poppigeren Stücke sogar an HIM, hihi). Kamen schon die drei Vorgängerscheiben bei den Kritikern durchweg sehr gut an, kann man auch diesem Album attestieren, durchaus hervorragende Musik zu bieten, zwar an vielen Stellen mit viel Pathos ausgestattet, aber das will der Fan wahrscheinlich auch genauso haben. Die Produktion ist ganz ausgezeichnet ausgefallen (ihr müsst Euch den Bass zu Beginn von 'Moya zhizn' mal zu Gemüte führen...) wie auch das gediegene Artwork.
So, zum Schluss bleibt mir nur noch eines zu tun: Oleg (ein Kumpel, der aus der Ostukraine stammt) diese Scheibe wärmstens ans Herz legen. Und natürlich auch dem Leser dieser Review.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Ya svoboden
02. 2017
03. Mne otmshchenie
04. Progulka po Neve
05. Na nebe vizhu ya litso
06. Moya zhizn
07. Poslednii tur
08. Rusofob
09. Baikal
10. Belaya smert

Shards of a Lost World - Primum Ritual

Shards of a Lost World  Primum RitualLabel: Wolfmond Production

Spielzeit: 23:43 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ganz schön fleißig, der Herr Anxietas (der Mastermind hinter dem Projekt), denn nach der Veröffentlichung einer Split (mit Waldseel) und zwei EPs in diesem Jahr schickt er mit "Primum Ritual" noch flott ein fröhliches Live-Album hinterher. Für den aufgenommenen Gig hat er sich mit Morpheus (Drums) und Waldseel (Gitarre) um zwei alte Hasen der heimischen Black Metal Szene verstärkt und gibt einen Einblick in sein bisheriges Schaffen. Zwischen Intro und Outro gibt es also vier Songs, die live natürlich noch erheblich roher als auf den CDs rüberkommen. Mir persönlich gefällt das schleppende "Spaziergang durch den Regen" am Besten, aber auch das restliche Material kann sich hören lassen. Für eine Underground-Live-Aufnahme ist der Sound übrigens erstaunlich annehmbar ausgefallen, hätte ich so gar nicht erwartet und bin positiv überrascht. Gut gemachter, rauer Black Metal - ich bin schon auf die nächsten Veröffentlichungen von Anxietas gespannt! Ach ja, limitiert ist die CD auf 100 Teile!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Intro 03:08
2. Hörst du die Stimmen 03:56
3. Spaziergang durch den Regen 06:52
4. Mysterien der Nacht 03:51
5. Die Gestalt 04:59
6. Outro 00:57

Todessucht - Wertlos

Todessucht  WertlosxxlLabel: Narbentage Produktionen

Spielzeit: 28:41 Min.

Genre: Depressive Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ein Schelm, der beim Betrachten von Bandnamen, Album-, sowie Songtiteln an Depressionen und suizidale Tendenzen denkt, aber genau dies ist das bevorzugte Themenfeld der Formation aus Niedersachsen und welcher Sound passt dazu am Besten? Natürlich: Depressive Black Metal! Somit kann man schon im Vorfeld von einem durchdachten und konsequent durchgezogenen Konzept sprechen - ist heutzutage ja auch nicht gerade selbstverständlich! Todessucht existieren nun auch schon seit zehn Jahren und dürften Underground-Kennern beileibe keine Unbekannten mehr sein, allein schon wegen den Bandmitgliedern Kadaver und Fäulnis, die ja in so ungefähr 573 verschiedenen Bands mitmischen bzw. mitgemischt haben. Hier bei Todessucht liefern die Beiden (zusammen mit Blackout und Död Ton) soliden Stoff ab. Auch wenn man sicherlich kein Genrehighlight abliefert, so kommen Fans des Depri-Black Metals definitiv auf ihre Kosten. Die Kapelle bedient sich aller nötigen Trademarks des Subgenres und wandelt sie in ein durchaus hörbares Monster mit intensiver und packender Atmosphäre um. Sehr schön ist auch das kurze instrumentale Zwischenspiel "Realitätsverlust", welches den nicht nur längsten, sondern auch besten Song der EP einleitet. Mit dem Titeltrack hat man nämlich das beste Stück ans Ende gepackt - hier zeigt die Band, was in ihr stecken kann: Herrliche Monotonie, gepaart mit Verzweiflung, Selbsthass und Aggression. Wäre das ganz Album so gut, hätte es eine glatte Note besser gegeben. So bleibt es bei einem guten Album, mit erfreulicher Tendenz nach oben. Reinhören lohnt sich aber auf jeden Fall!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Intro 01:06
2. Verloren 06:42
3. Die Leere in mir 07:37
4. Realitätsverlust 03:11
5. Wertlos 08:30
6. Outro 01:35

Siaskel - Haruwen Airen

SIASKEL Haruwen AirenxxlLabel: Signal Rex

Spielzeit: 40:26 Min.

Genre: Death/Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Juchhe - es gibt mal wieder frische Musik aus Chile, was ja in den allermeisten Fällen ein Grund zur Freund ist. Und diesmal ist diese besonders groß, denn mit Siaskel haben sich die Kollegen von Signal Rex was ganz Feines an Land gezogen. Wobei die Band nicht so ganz dem typischen Bild einer Südamerika-Rumpel-Truppe entspricht, denn diesen herrlichen und leicht primitive Charme findet man bei Siaskel nur rudimentär. Hier geht es nämlich mächtig professionell zu, die Mixtur aus Black und Death Metal (mit deutlichem Schwerpunkt beim Black Metal!) kommt unglaublich kompakt und intensiv aus den Boxen geknüppelt. Schön aggressiv knallen uns die Chilenen ihre Songs um die Ohren, die Produktion ist ebenfalls gelungen, hier gibt es echt nichts zu meckern und meiner Meinung nach können die Kollegen im internationalen Vergleich ganz locker mithalten. Gerade Drummer Sinn Hayek hinterlässt bei mir einen bleibenden Eindruck. Obwohl die Truppe zumeist im ICE-Tempo unterwegs ist und dem Hörer kaum Zeit zum Luft holen lässt, gibt es keine Momente der Monotonie, oder Langeweile, dafür ist das Songmaterial einfach zu ausgereift. Und das, wo "Haruwen Airen" erst das zweite Werk der Kollegen darstellt - Respekt! (Das erste Album "Jatenentolpen Thejin" erschien 2014!) Noch interessanter wird es übrigens bei den Texten: Hier bedient man sich nämlich der sogenannten "Ona"-Sprache, die bei dem mittlerweile ausgerotteten Volk der Selk'nam gesprochen wurde, also auch hier gibt es keinen 08/15-Stoff, was ich sehr begrüße! Also eine knüppelharte Scheibe für Herz und Hirn - gibt es denn was Schöneres? Nö!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Hechuknhaiyin Yecna Shuaken Chima 05:09
2. Só'ón Hás-Kan 04:30
3. Haruwen Airen 05:33
4. Hais 05:35
5. Hain 08:25
6. Mai-ich 05:06
7. Han K'win Saik 06:08

Sacrificio - Guerra Eterna

sacrificio coverxxlLabel: Iron Bonehead/Nuclear War Now!

Spielzeit: 34:24 Min.

Genre: Oldschool Black Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Soudcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

Rumpeliger und chaotischer Black Metal mit Lyrics auf Spanisch? Klar, eine Band aus Südamerika. Ha, weit gefehlt! Das Trio Sacrificio kommt aus Europa, genauer gesagt aus der spanischen Hauptstadt Madrid und präsentiert mit 'Guerra Eterna' sein das von vielen Maniacs lang ersehnte Debütalbum.

Die Band formierte sich 2014, die drei Mitglieder spielten allerdings schon vorher in der berüchtigten War-Metal-Kapelle Proclamation zusammen. Als Vorbilder standen sicherlich Celtic Frost, Bathory und Sodom, aber auch Mystifier, Morbid Angel oder Samael Pate (natürlich nur die jeweils ersten beiden Werke benannter Interpreten), wobei der Black Metal der Spanier dennoch nicht wie eine Schnittmenge aus den genannten Bands klingt, sondern recht originell ist; zwar simpel und latent chaotisch, aber sehr effektiv und zudem technisch versiert vorgetragen. Wahnwitzige Soli, auf unflätige Weise herausgeschriene hysterische Vocals, unmenschliche Schreie und eine klare, wenn auch äußerst erdige Produktion heben diese Scheibe aus dem Gros der Veröffentlichungen in dieser Sparte ab. Abgesehen vom Interludium 'Depositio haereticorum', dem kurzen und dabei knackigen Instrumentalstück 'Ritos funerarios' sowie dem thrashigeren 'Vástagos de la abominación' sind alle Songs recht lang (zwischen knapp fünf und sechseinhalb Minuten) ausgefallen, was aber gar nicht weiter wild ist, denn den Spaniern gelingt es mühelos, ihre Songs abwechslungsreich in Szene zu setzen. Der Einsatz von Keyboards hält sich zum Glück in Grenzen, versprüht dabei gekonnt zusätzliche morbide Atmosphäre.

Ich muss schon sagen, 'Guerra Eterna' ist eine ganz ausgezeichnete Scheibe. Beide Daumen hoch.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. La sombra en la ciénaga
02. Razas del sepulcro
03. La marca del hereje
04. Depositio haereticorum
05. Ritos funerarios
06. Vástagos de la abominación
07. Centinela de los túmulos
08. Guerra eterna

Bloodspot - To The Marrow

Bloodspot   To the Marrow   xxlLabel: Bret Hard Records

Spielzeit: 37:22Min.

Genre: Death Metal/ Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Uiiiiiii, aus Limburg kommen also nicht nur äußerst verschwenderische Mitarbeiter eines der mächtigsten Konzerne unserer wunderbaren Welt, der Katholischen Kirche. Das Quintett Bloodspot treibt dort ebenfalls sein Unwesen, wenn auch in erster Linie in musikalischer Hinsicht.

Diese 2006 ins Leben gerufenen Kapelle veröffentlichte in der Vergangenheit zwei Demos sowie zwei Alben und präsentiert mit 'To The Marrow' ihr Drittwerk, auf dem in knapp 38 Minuten zehn deathige Thrashgranaten auf den Hörer abgefeuert werden. Die Grenzen zum Hardcore sind mitunter - nicht nur wegen der gelegentlichen Gangshouts oder der politisch angehauchten Texte - fließend, was dem Dargebotenen eine gewisse positive Sperrigkeit verleiht. Auf 'Kein Mensch ist Illegal' sowie 'Lower The Cut' packt der Fünfer auch mal den Groovehammer aus, so dass man alles in Allem von einem recht fett produzierten, abwechslungsreichen und brutalen Album sprechen kann, dass nicht nur Fans von Pantera oder Testament gefallen dürfte.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. The Act Of Fame
02. Embrace The End
03. To The Marrow
04. Kein Mensch ist Illegal
05. Economic Eradication
06. A Wonder Of Vows
07. Public Porn
08. The Feast Of The Leading Needs
09. Average White: Running Caverns
10. Lower The Cut

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