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Battlecreek - Hate Injection

battlecreek 2016xxlLabel: Violent Creek Records

Spielzeit: 39:52 Min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 11. November 2016

Das oberbayerische Quartett Battlecreek zockt astreinen Thrash Metal mit ordentlich Groove und der nötigen Portion Abwechslung. 2004 gegründet, veröffentlichte man vier Jahre später die Demo 'Demolition, 2011 das selbstproduzierte Debütalbum 'Wake The Plague' sowie im Nobember letzten Jahres die vorliegende Scheibe, welche - angereichert mit drei Bonusstücken - dieser Tage via Violent Creek Records erneut erscheint.

Um es gleich vorweg zu nehmen: mit 'Hate Injection' haben Battlecreek das Rad nicht neu erfunden, nein. Das ist auch gar nicht schlimm, denn die Burschen spielen den Sound, den sie ohrenscheinlich lieben. Und das machen sie ziemlich gut. Man verschreibt sich dem amerikanischen Thrash, vor allem dem aus der Bay Area, scheint aber auch von beispielsweise Panterra, alten Metallica oder Megadeth beeinflusst worden zu sein. Gerade aufgrund des hardcorelastigen Gesangs (Billy Milano lässt grüßen!) sind die Vergleiche zu S.O.D. oder dem The-Spudmonster-Meilenstein 'Stop That Madness' naheliegend, wobei Sänger Berne auch mal den einen oder anderen Growl vom Stapel lässt oder sich gar am Eunuchen-Geshoute versucht. Die Songs sind technisch gekonnt in Szene gesetzt UND auch in kompositorischer Hinsicht top-in-Ordnung und kicken auch aufgrund der fetten Produktion (S&C Studio) ordentlich Arsch, was beispielsweise das sackcoole Instrumental 'Dädldi Dädldi Dä' locker beweist.
Die drei Bonustracks fallen qualitativ ein wenig ab; vor allem das Sweet-Cover 'Set Me Free' wirkt meines Erachtens etwas überflüssig, aber das schmälert den Gesamteindruck nur marginal.

Fazit: Mit dem Erwerb dieser Platte bekommt man knappe 52 Minuten lang verdammt gute Mucke vor den Latz geballert.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Dealing Death
02. Redneck Riot
03. Kill or Be Killed
04. Hate Injection
05. Blood For The President
06. Fuck The Demon
07. Hell In A Cell
08. Dädldi Dädldi Dä
09. Nodeng Of Darkness
----------------------------------------
10. Bomb Under Your Pillow
11. Set Me Free
12. Turbodestroyer

Teethgrinder - Nihilism

Teethgrinder  Nihilismxxl Label: Lifeforce Records

Spielzeit: 33:04 Min.

Genre: Grindcore/Brutal Death

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 18. November 2016

Da ist es wieder, das Oranje-Abrisskommando und geht mit dem neuen Album "Nihilism" wieder so richtig in die Vollen. Geändert hat sich bei den Kollegen nicht viel (warum auch?), auch jetzt legen sie mit einer Mischung aus hektisch/aggressivem Grindcore und lecker brutalem Death Metal ordentlich los, wobei ich finde, dass man diesmal auf letzteres etwas mehr Gewicht gelegt hat. Auf jeden Fall wird wieder ordentlich aufs Gaspedal getreten, die Songs haben viel Power und bollern fröhlich durch die Gegend. Was mir auch auf "Nihilism" sehr gut gefällt, ist der stete Wechsel vom typischen Grindcore-Geschrei und tiefen Growls, was wirklich dufte funktioniert. Mir persönlich hat das Debüt "Misanthropy" allerdings besser gefallen, auf ihrem neuen Longplayer agieren mir die Niederländer an vielen Stellen einfach zu durchschnittlich. Das jetzt nicht heissen, dass das Album schlecht wäre, es kann einfach nur nicht genug Akzente setzen, um sich auffällig vom Durchschnitt abheben zu können. Ein solides, brutales Album. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Somnambulant
The Soil Has A Thirst For Blood
Isloation
The Pain Exceeds The Fear
Force Fed Ideologies
Carnist
Sicarius
Pale Flowers
Bite The Hand That Feeds

Karg - Weltenasche

Karg Weltenasche xxlLabel: Art of Propaganda

Spielzeit: 71:41 Min.

Genre: Post/Ambient Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 14. November 2016

Achtung: Wer seinen Black Metal lieber mit der groben Keule mag, der braucht hier eigentlich gar nicht mehr weiter zu lesen, sondern sollte lieber Tsjuder, Isvind oder gar Ildjarn auflegen und sich in seinen rosa Puschen auf der Couch bequem machen. Wer allerdings auf die "modernen" Strömungen des Black Metals steht und Bands wie Harakiri For The Sky, oder Anomalie mag, der könnte hier genau richtig sein! Im mittlerweile zehnten Jahr musiziert V. Wahntraum mit seinem Ein-Mann-Unternehmen Karg und legt mit "Weltenasche" auch schon Longplayer Nummer Fünf vor. Verschrieben hat der gute Mann sich einer interessanten Mischung aus Depressive, Post und Ambient Black Metal und erschafft damit eine melodisch/melancholische Atmosphäre, die man an vielen Stellen schon als "verträumt" bezeichnen kann. Denn auch wenn es auch heftige Black Metal Eruptionen auf dem Album gibt, überwiegt der melodische Teil deutlich. Dabei muss ich feststellen, dass "Weltenasche" bei mir nicht sofort gezündet hat, sondern schon ein paar Durchläufe benötigte, um sich richtig zu entfalten. Mittlerweile gefällt mir die Scheibe immer besser, auch wenn schon gewisse Längen in der über 70 Minuten langen Spielzeit vorhanden sind. Insgesamt ein gut gemachtes Stück Musik, welches allerdings an die oben genannten Bands nicht ganz heranreicht.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Crevasse (10:47)
2. Alles wird in Flammen stehen (9:42)
3. Le Couloir des Ombres (11:15)
4. Tor zu tausend Wüsten (7:11)
5. Spuren im Schnee (5:20)
6. Solange das Herz schlägt... (7:04)
7. ...und blicke doch mit Wut zurück (10:44)
8. (MMXVI/Weltenasche) (9:43)

Ruinous - Graves Of Ceaseless Death

ruinous coverxxlLabel: Dark Descent Records

Spielzeit: 47:07 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 11. November 2016

Aus dem Funebrarum-Umfeld stammt dieses US-amerikanische Trio, dessen Debütalbum 'Graves Of Ceaseless Death' in den nächsten Tagen via Dark Descent Records veröffentlicht wird.

Nachdem sie die oben genannte Band verließen, gründeten Matt Medeiros, Alex Bouks sowie Shawn Eldrige Ruinous. Auf ihrem Erstling befinden sich neunmal wüster und wütender Todesblei, der handwerklich gut in Szene gesetzt wurde, kompositorisch allerdings nicht über Death-Metal-Durchschnittskost hinausgeht, zu lang und belanglos sind die einzelnen Stücke geraten. Zudem nerven die Vocals relativ schnell, da die eigentlich annehmbaren Growls nachträglich verzerrt wurden. Die Produktion hingegen fällt adäquat erdig aus. Und auch das Artwork von Daniel Corcuera weiß zu gefallen.

Fazit: Diese Scheibe stellt beileibe keinen totalen Rohrkrepierer dar, ist aber auch definitiv kein Pflichtkauf. Fans von Incantation, Immolation oder eben Funebrarum können aber ruhig mal ein Ohr riskieren.

Kai Ellermann

XXL WertungM

Tracklist:

01. The Tombs Of Blasphemy
02. Transfixed On The Gate
03. Dragmarks
04. From Flames Of Malice Born
05. Procession Of Ceaseless Sorrows
06. Ravenous Eternal
07. Plague Maiden
08. Through Stygian Catacombs
09. Torn Forever From The Light

Necroven - Primordial Subjugation

NECROVEN800xxlLabel: Memento Mori

Spielzeit: 35:46 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Vor Kurzem erschien das Zweitwerk 'Primordial Subjugation' des 2011 gegründeten spanischen Duos Necroven, welches Gegenstand dieser Review ist.

Der Multiinstrumentalist J.R. (nein, nicht verwandt oder verschwägert mit Bobby Ewing, höhö) übernahm nicht nur das Einspielen aller Instrumente (sprich Gitarre, Bass und Drums), sondern steuerte auch den Gesang bei. Sidekick F.C. ist seit 2016 am Start, bedient seitdem den Bass und war zu Zeiten der Aufnahmen noch nicht an den Bandaktivitäten beteiligt.
Geboten wird grabesfeuchter und okkulter Todesblei, der an die üblichen Verdächtigen Morbid Angel zu Anfangstagen, Incantation oder auch Autopsy erinnert (und hin und wieder in Schwedentodgefilde wildert), aber auch eine gewisse Eigenständigkeit besitzt. Die knapp 36 Minuten weisen eine wohltuende Homogenität auf, ohne langweilig oder repetitiv zu sein. Die Produktion fiel recht erdig und etwas dumpf aus, was in diesem Falle allerdings sehr gut passt. Joe Petagno zeichnet sich für das coole Artwork verantwortlich.
Fazit: Wer seinen Death Metal düster und bedrohlich mag, wird mit 'Primordial Subjugation' sehr viel Spaß haben.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Sacrificial Deliverance
02. The Pyre Cycle (Burn in Solitude)
03. Primordial Subjugation
04. The Ethereal
05. Esoteric Entropy (Gateway to the End)
06. Martyrs Of Repentance
07. Serpents Crawl Stealthy

Life's December - Fatigue

Lifes December Fatgue CoverxxlLabel: Dark Wings

Spielzeit: 67:21 Min.

Genre: Wildes Crossover Gedöhns

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

War das Debüt der Schweizer Colder noch ein recht gradliniges Deathcore Album, das soweit ganz ok gewesen ist, so muss ich an dieser Stelle direkt mal eine Warnung aussprechen! Was die Kollegen auf "Fatigue" abliefern, hat mit traditionellem Deathcore nicht mehr viel zu tun. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass sich die Band einfach mal allen möglichen Strömungen geöffnet hat und so viele Stilrichtungen wie nur geht (oder nicht mehr geht...) in ihren Sound integriert hat. Basis ist sicherlich immer noch der Deathcore, aber dazu gesellt sich u.a. Djent, Death Metal, Dubstep, Downtempo (alles beginnt mit "D" - da steckt wohl ein System dahinter?) und wird wild durcheinander gemischt. Das funktioniert jetzt allerdings nicht allzu gut, denn das Ergebnis ist ziemlich chaotisch und oft auch dissonant bis grauselig anzuhören. Hier wurde eindeutig zusammengerührt. Es ist der Band sicherlich positiv anzurechnen, dass sie sich vom 08/15-Deathcore lösen wollen, aber das Ergebnis ist leider echt nicht ausreichend. Hört Euch einfach mal eine ähnliche chaotisch strukturierte Band wie Dan Deagh Wealcan an und Ihr merkt den gewaltigen Qualitätsunterschied. Gut gewollt, aber nur mittelmäßig umgesetzt, so könnte man "Fatigue" in aller Kürze zusammenfassen. Eigentlich schade, aber wenn ich als erklärter Gegner des Deathcore der Band rate, lieber wieder zu ihren Deathcore-Wurzeln zurück zu kehren, dann will das schon was heißen!

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Shattered
2. Second Life
3. Dead End
4. Omniscient
5. Worthlesser
6. Just Another Error
7. II
8. Construct
9. Monopole
10. Fatigue
11. Sleepless
12. O Dulce Nomen Obitus

Stench Price - Stench Price

StenchPricexxlLabel: Transcending Obscurity

Spielzeit: 33:38 Min.

Genre: Grindcore/ Lounge Music/ Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 30. November 2016

Schon seit einiger Zeit ruhen die sechs Stücke der selbstbetitelten EP auf meiner Festplatte und erfuhren bereits unzählige Hördurchgänge. Stench Price ist keine Band, sondern vielmehr ein Projekt, welches im Promotext allerdings frech als Grindcore-Supergroup bezeichnet wird. Für das Einspielen der Saiteninstrumente zeichnen sich Bassist Peter Shallmin und Gitarrist Max Konstantinov, beide aus Sibirien, verantwortlich, während der Franzose Romain Goulon (Necrophagist, Disavowed) hinter der Schießbude hockt und einen ziemlich beeindruckenden Job macht. Den Gesang übernimmt auf jedem Song ein anderer Vokalist, beispielsweise Dave Ingram, Danny Lilker oder Rogga Johansson, welche auch jeweils für ihren Beitrag die Texte verfassten. Musikalisch bietet man gutklassigen Death Metal mit einigen Grindcoreausbrüchen, welcher hervorragend in Szene gesetzt wurde (Morrisound Recording Studio), aber leider in vier der sechs Songs supernervige "Fahrstuhlmusik-Parts" (O-Ton meine Frau) enthalten, die wohl innovativ sein sollen. Die Amis Exit-13 haben so etwas ähnliches schon vor gut 20 Jahren gemacht - und zwar um Ecken besser. Bei Stench Price hingegen wirkt gerade die Kombination aus Loungemusik und todesbleiernem Grind sehr konstruiert, eben auch weil dies in den entsprechenden Liedern eine sehr häufige Wiederholung erfährt. Auch wenn der Verfasser des Promotiontexts dieser Scheibe eine Stagnation im Grindcore erkannt haben will sowie jene durch diese Scheibe durchbrochen sieht, halte ich das für einen echten Werbegag. Eine knappe L-Wertung ist dennoch legitim, gerade weil '4.27.15' sowie 'The Genocide Machine' richtig geile Klopper geworden sind, die ohne die nervende Kaufhaus-Muzak auskommen.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklist:

01. Living Fumes
02. Furnaces Burn
03. Pressure
04. 4.27.15
05. The Genocide Machine
06. The Vitality Slip

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