.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsCross Vault - Miles To Take

Revel In Flesh - Emissary Of All Plagues

revel in flesh 2016xxlLabel: Cyclone Empire

Spielzeit: 44:21 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 02. Dezember 2016

Nach drei fröhlichen Split-EPs (über die wir natürlich alle berichtet haben!) wurde es im Hause Revel in Flesh endlich mal wieder Zeit für ein komplettes Album. Recht so, denn so cool wie jene Single-Veröffentlichungen auch sind, ist es doch sehr schön, mal mehr als nur zwei neue Songs am Stück hören zu können! Und wer hätte es gedacht (Ok, ich!), die Burschen knallen uns wieder einmal ein absolut grandioses Werk auf den Plattenteller! Schwedentod vom Allerfeinsten ist man ja eigentlich schon längst von der Band gewohnt, aber auf "Emissary of all Plagues" geht man noch ein kleines Stück weiter. Keine Angst, es wird nichts am Sound verändert - aber verfeinert! Schon der Opener und Titeltrack metzelt alles gnadenlos nieder, weist aber auch viele kleine Feinheiten auf, die einem oft erst beim dritten oder vierten Durchlauf auffallen. Revel In Flesh sind definitiv gereift, erwachsen geworden, aber auch noch brutaler, noch intensiver! Denn auch die folgenden Songs (darunter auch das geile "Casket Ride", das wir bereits von der Split mit Wombbath kennen!) weisen eben jene Stärken auf und präsentieren gnadenlosen Death Metal auf verdammt hohem Niveau, mit einem Wort: Perfekt! (Oder auch "Schweinegeil!!") Natürlich gibt es auch diesmal eine Coverversion -den UFO-Klassiker "Doctor, Doctor", den die Herren Musiker gekonnt in ein knüppelhartes Gewand gekleidet haben, echt originell. Für mich hat die Band mit "Emissary of all Plagues" endgültig den Thron des nationalen Death Metal erklommen. Brutal, intelligent, intensiv - ein Album wie eine Naturgewalt. Herrlich! An diesem Teil kommt KEIN EINZIGER Death Metal Fan vorbei!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Emissary of All Plagues
2. Casket Ride
3. Fortress Of Gloom
4. Servants Of The Deathkult
5. Torture Throne
6. The Dead Lives On
7. Lord Of Flesh
8. Sepulchral Passage
9. Dead To This World
10. Doctor Doctor (UFO-Cover)

Zealot Cult - Karmenian Crypt

Zealot Cult  Karmenian cryptxxl Label: Blood Harvest

Spielzeit: 17:37 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Shop: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Sechs Jahre nach ihrem gleichnamigen Demo kommen die Iren von "Zealot Cult" mit neuer Musik daher. Und es gibt ordentlich was auf die Glocke, denn hier wird feiner Old School Death Metal gespielt, der eine gute Florida-Schlagseite aufweist. Ein wenig erinnert es an Morbid Angel, ein wenig mehr (vor allem wegen dem Gesang!) an die Hoschis von Obituary. Man kann aber auch das Tempo auf ausgesprochen gelungene Weise drosseln (wie im Song "Eternal winter", dem absoluten Höhepunkt dieser EP!!) und nähert sich dann gar den frühen Asphyx. Diese ganzen Vergleiche sollen aber keineswegs darüber hinwegtäuschen, dass es die Iren geschafft haben, schon jetzt erfreulich eigenständig zu klingen. Zu den drei wirklich guten Songs gesellt sich dann auch noch eine angemessene Produktion (schön rau, nicht zu poliert) und ein geschmackvolles Cover, das auf der hier besprochenen Vinyl-Scheibe (eine CD-Version gab es bereits im März in reiner Eigenproduktion!) sicherlich extrem gut zur Geltung kommt. Diese Band sollte man definitiv mal im Auge behalten!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Karmenian Crypt 04:29
2. Eternal Winter 05:59
3. Suffocation of the Mind 07:09

Burial Hordes - Extinction

Burial Hordes Extinction CoverxxlLabel: Folter Records

Spielzeit: 19:27 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Shop: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Schön, wenn man nach längerer Zeit mal wieder was von alten Bekannten hört! In diesem Fall ist es die griechische Black Metal Band Burial Hordes, die seit ihrer Gründung vor 15 Jahren schon so einige geschmackvolle Gewaltorgien abgefeuert hat. Heuer kommen die Kollegen mit einer 4-Song-EP an den Start und können mich auch diesmal wieder voll und ganz überzeugen. Die Griechen spielen ausgesprochen "altmodischen" Black Metal, der eher ganz frühen Sodom ähnelt, als zum Beispiel der norwegischen Bewegung. Es rumpelt und scheppert also gewaltig und auch der Gesang ist höllisch garstig. Was mir aber am Besten gefällt, ist der Umstand, dass man immer wieder gewaltig das Tempo herausnimmt und zum Teil extrem zähflüssige Passagen in den Sound einbaut. Gerade dann erreicht die ohnehin schon vermoderte Atmosphäre ihre Höhepunkte. Herrlich brutal und schön dreckig, so kann man nicht viel falsch machen. Leider ist nach knapp 20 Minuten alles schon wieder vorbei, aber besser vier geile Songs, als anderthalb Stunden gequirlte Sülze. Trotzdem würde ich mich über ein komplettes Album der Griechen (gerne in naher Zukunft!) sehr freuen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Demise
02. The World Ablaze
03. Dawn of War
04. Hatred

Morte - Lento descenso a la putrefacción (MC)

Morte  Lento desxxlLabel: Lycanthropic Chants

Spielzeit: 23:34 Min.

Genre: Death/Doom

Info: Facebook

Kaufen: Shop

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Der Steffen von Cryptic Brood hat unlängst ein neues Label gegründet und mit seiner zweiten Veröffentlichung gleich einmal was ganz Feines eingefangen! So hat er sich nämlich die Argentinier von Morte geschnappt und deren im Januar rein digital veröffentlichtes Demo auf Tonband geklöppelt. Dabei hat er ein feines Näschen bewiesen, denn die Südamerikaner haben ordentlich was zu bieten - nämlich verdammt geilen Death/Doom. Wobei ich hier gleich zu Beginn warnen möchte, dass es sich keineswegs um langsamen Doom mit Death-Growls handelt (wie z.B. bei Winter), sondern die Band spielt vielmehr einen zünftigen und dreckigen Underground Death Metal mit einem leichten Südamerika-Touch, der immer wieder in zähflüssige Doom-Passagen abdriftet. (Als groben Vergleich könnte man die legendären "Sorrow" heranziehen, die ein ähnliches Mischverhältnis dargeboten haben) Auf jeden Fall machen die Argentinier ihre Sache mehr als ordentlich, schon die rasanten Death Metal Passagen haben einen sehr geilen modrigen Beigeschmack, der sich während der langsamen Momente nochmal steigert. Herrlich rau und dunkel der Spaß. Der absolute Knaller ist allerdings der extrem grottige und fiese Gesang, der definitiv die Krönung des Ganzen darstellt. Total kaputt und leicht hallig, als käme er quasi aus der Gruft nebenan, sowas hört man auch nicht jeden Tag. Also Freunde des leicht vermoderten Death Metals mit lecker Doom-Elementen (also alle Autopsy-Verehrer!!) sollten hier mal reinhören, aber beeilt Euch, denn das geschmackvoll aufgemachte Tonband ist auf lumpige 100 Exemplare limitiert, die bei der verdammt geilen Mucke ruckzuck verkauft sein dürften!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Reliquia de huesos 04:11
2. Reino oscuro 02:22
3. Lento descenso a la putrefacción 03:56
4. La pesadilla 04:20
5. Cruel abismo 02:58
6. Eterna nada 03:24
7. La marcha de los muertos 02:18

Kosmokrator - First Step To Supremacy

KOSMOKRATOR CoverxxlLabel: Ván Records

Spielzeit: 32:44 Min.

Genre: Black/Death Metal

Info: /

Shop: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Erst im Januar habe ich das damals von Ván Records nochmal neu aufgelegte Demo der Belgier ("To the svmmit") besprochen und der Band damals gute Standartkost mit noch ordentlich Luft nach oben attestiert. Nun kommt neues Ohrenfutter der Kollegen und siehe da, die Luft nach oben ist erheblich dünner geworden, denn man konnte sich erfreulich steigern! (Schön, wenn sich eine Band meine Kritik so zu Herzen nimmt - Höhö!) Spaß beiseite, die Belgier haben richtig gut zugelegt: Ihre dreckige Mischung aus Black und Death Metal ist unheimlich dicht und intensiv geworden, der Faktor Brutalität wurde nochmal erhöht und mit einer herrlich bösartigen Atmosphäre versehen, die sich gewaschen hat. Habe ich noch beim Demo geschrieben, der Band würde noch das "gewisse Etwas" fehlen, so hat man dieses "Etwas" mittlerweile gefunden. Diesmal zeigen nämlich auch die Songs (die immer noch Überlänge aufweisen) keine Spur von Wiederholung oder Langeweile! Schön, wenn eine Band ein derart positive Entwicklung durchmacht! "First steps to supremacy" ist eine richtig geile EP geworden, mit einer guten Produktion, sowie einer anständigen Spielzeit und hat die Band wirklich ein großes Stück nach vorne katapultiert!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. INITIATE DECIMATION
02. DEATH WORSHIP
03. KSMKRTRS III - MOTHER WHORE
04. MYRIAD

Tardigrada – Emotionale Ödnis

Tardigrada  Emotionale OdnisxxlLabel: Eisenwald Tonschmiede

Spielzeit: 60:09 Min.

Genre: atmosphärischer Black Metal

Info: Facebook

Shop: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Tardigrada sind eine für den Bereich vollwertiger Albumveröffentlichungen neue sowie auch interessante Black Metal-Band aus der Schweiz – vor diesem Debüt gab es lediglich im Jahre 2012 ein Demo namens „Widrstand“. Dessen Titel zeigt bereits auf, dass Mundart hier kein Fremdwort ist – für dieses vorliegende Album besonders evident bereits beim ersten Überfliegen der Songtitel, wenn der Blick an „E Sturm zieht uf“ hängenbleibt.

„Emotionale Ödnis“ enthält fünf lange Lieder, welche durch ebenso viele („I“ bis „V“ betitelte) instrumentale Zwischenstücke voneinander abgetrennt sind.

Man darf sich hier durchaus etwas an klassische Burzum oder auch Paysage D'Hiver erinnert fühlen, die Songs wogen überwiegend im getragenen, majestätisch dahinschreitenden Tempo durch die kalte Nacht, was natürlich nicht daran hindert, auch einmal von infernalischen Flammen umlodert voranzupreschen. Die Stimme ist ergänzend dazu meist das in Mark und Gebein fahrende Keifen eines körperlosen Dämons, welches im nebelverhangenen Wald durch die Mauern eines bedrohlich illuminierten Gemäuers erklingt und den willenlosen Adepten immer weiter hinfort ins Verderben zieht.

„Emotionale Ödnis“ ist ein Album, das wunderbar in den trüben Herbst passt. Es schickt den Hörer auf eine Reise in dunkel-dämmrige, allgegenwärtig vom Verlust durch Absterben begriffene Landschaften und Stimmungen, welche zwar bereits alle bekannt sind, denen man aber auch im Jahr 2016 noch gerne einen Besuch abstattet – selbst, wenn die absolute Überwältigung ausbleibt. Mindestens nett und durchaus schön anzuhören ist (davon abgesehen) nämlich alles hier.

Daniel Lofgren

XXL WertungM

Tracklist:

1. I 02:22
2. E Sturm zieht uf 09:59
3. II 01:45
4. Die Wand 11:13
5. III 02:00
6. Erschöpft 08:43
7. IV 01:03
8. Emotionale Ödnis 08:43
9. V 01:56
10. Verfall 12:35

Craving - By The Storm

Craving By the StormxxlLabel: Apostasy Records

Spielzeit: 45:27 Min.

Genre: Folk Black Metal/ Death Metal

Info: Facebook

Shop: EMP

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 25. November 2016

Die 2006 ins Leben gerufene Formation Craving aus dem beschaulichen Oldenburg - ursprünglich als semichaotische, aber dennoch supersympathische taufrische Viking-Metal-Kapelle gestartet - fröhnt zehn Jahre später mit dem neuesten Output 'By The Storm' noch immer dem folkangehauchten Black Metal, scheut sich allerdings schon seit dem selbstbetitelten Debütalbum reichlich wenig um musikalische Schubladen und mischt erfolgreich vermeintlich genrefremde Elemente in ihren Sound, was sie bereits mit dem Cover von 'Only Teardrops' beweist.
Was die Vocals angeht, halten sich schwarzmetallisches Gekeife sowie todesmetallisches Gegrunze die Waage mit angenehmem Klargesang sowie Chorgesängen, im zweiten Track finden sich sogar Gangshouts (erstmals um die erste volle Minute), was sich zwar, wenn man das hier zum ersten Male liest, seltsam anhört, aber recht gut funktioniert. Und natürlich darf auch mal ein holdes Weib seinen Musengesang zelebrieren. So zieht sich die Spur aus Wildern in fremden Gefilden und gleichzeitigem Dennoch-Stets-In-Der-Spur-Bleiben locker durch und unterstreicht vielmehr, wie zielgesteuert und standhaft die Kapelle um Chefverlanger Ivan Chertov verankert ist. War mir der letzte Output teilweise zu pathetisch und poppig, erkenne ich in der aktuellen Veröffentlichung durchaus, dass gewisse Annäherungen an den Mainstream die Songs in der Gesamtheit an Tiefe gewinnen lassen. Immerhin ist vieles immer noch verdammt knackig und in einer gewissen Brutalität verortet - und das macht die Scheibe absolut hörenswert.
Das Game-Of-Thrones-Cover ist natürlich ein echtes Fest geworden, auch wenn ich die Version von Youtube-Starlet Erock noch ein wenig cooler finde, aber das ist wohl reine Geschmackssache.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Fulgur Immortale
02. By Storm
03. Cave Of A Dream
04. Penelope's Prayer
05. Spirits Of The Dead
06. Seven Steps To Darkness
07. One With Darkness
08. Eyes Of Winter
09. The Stone
10. Wenn der Wind sich dreht
11. Wielder Of Storms
12. The Fountain Of Memory
13. Game Of Thrones

Seite 7 von 126

Unterkategorien

Das hörst Du Dir an:

Avulsed - Deathgeneration

Avulsed  Deathgenerationxxl

Cross Vault - Miles To Take

cross vault cover

Witchtrap - Trap The Witch

witchtrap trap the witch coverxxl

Mortualia - Wild, Wild Misery

Mortualia  Wild wild miseryxxl

Hæresiarchs of Dis - Tria Prima Diabolica

Hresiarchs of Dis  Tria prima diabolica

Vernent - Fuego Eterno

Vernent  Fuego eterno

Hagalaz - Northern Gods Descending

Hagalaz  Northern gods descending

Grausig - Di Belakang Garis Musuh

Grausig Final coverxxl

Kypck - Zero

kypck zero coverxxl

Siaskel - Haruwen Airen

SIASKEL Haruwen Airenxxl

Shards of a Lost World - Primum Ritual

Shards of a Lost World  Primum Ritual

Todessucht - Wertlos

Todessucht  Wertlosxxl

Sacrificio - Guerra Eterna

sacrificio coverxxl

Bloodspot - To The Marrow

Bloodspot   To the Marrow   xxl

Black Hole Generator - A Requiem For Terra

black hole

Ilemauzar - The Ascension

Ilemauzarxxl

Gatecreeper - Sonoran Depravation

gatecreeperxxl

Hoath - Codex III: Crown Of The Mind

Hoath Codex III  xxl2

Witchery - In His Infernal Majesty’s Service

witchery 2016xxl

Slegest - Vidsyn

slegest vidsynxxl

Azooma - The Act Of Eye

azoomaxxl

Wir suchen Verstärkung!

xxl1 Kopie 5

Da gehst Du hin:

hell over hammaburg 2017

party.san 2017 autopsyxxl

insomnium 2017xxl

 kreator tour

THE ORDER OF ISRAFEL  YEAR OF THE GOATxxl

mayhem tour 2017xxl

dew scented tourxxl

this ending xxl2

aa tourxxl

downfall of gaia tour 2017

gojira tour 2017 neuxxl

Mantar tour 2017xxl

Zum Seitenanfang