.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-Reviews

Ilemauzar - The Ascension

Ilemauzarxxl Label: Sepsis Records

Spielzeit: 31:27 Min.

Genre: Black/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Aus dem fernen Singapur kommt diese Formation, die nach zwei Demos (das erste erschien bereits 1998!) nun mit "The Ascension" ihren Debüt- Longplayer veröffentlicht. Der Musik hört man die asiatische Herkunft der Band überhaupt nicht an, hier wird eindeutig auf internationalen Standart Wert gelegt. Was erwartet uns? Nun, die Kollegen spielen einen durchaus anständigen Black Metal, der sich durch eine starke Death Metal Schlagseite auszeichnet. Zwar würde ich das Songmaterial jetzt nicht unbedingt als Champions-League bezeichnen, dafür ist der Spaß dann doch (noch) zu sehr "gewöhnlicher" Stoff, aber die Band bemüht sich schon sehr angenehm, nicht zu sehr im Mainstream kleben zu bleiben, ob durch gelungene Melodien, oder auch durch das kleine instrumentale Zwischenspiel, das in der Mitte des Albums eingebaut wurde. Die Geschwindigkeit verweilt die meiste Zeit im Mid-Tempo-Bereich, was ich ebenfalls als sehr passend empfinde. Was halt noch fehlt, ist der letzte Kick in Richtung Eigenständigkeit, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dies in Zukunft noch kommen wird! Die Ansätze sind vorhanden und extrem vielversprechend. Für ein Debüt auf jeden Fall schon mehr als ordentlich!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Into the Shadow Realm (Adrian Von Ziegler) 01:20
2. The Dissolute Asumption 03:30
3. Ode to Apostasy 03:10
4. Temporis Obscuri 04:05
5. Nectar of Insanity 00:54
6. Relinquishing the Faith 04:05
7. Doctrine 68th 02:58
8. The Ascension of Bloodcurse 03:57
9. Reclamation 07:28

Black Hole Generator - A Requiem For Terra

black holeLabel: Dark Essence Records

Spielzeit: 38:04 Min.

Genre: Progressiver Industrial Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wow, das nenne ich mal ein hochgradig spannendes Album! Was uns die beiden Norweger von Black Hole Generator hier mit ihrem ersten Album vorsetzen, ist definitiv keine leichte Kost! Vielmehr eine unheimlich intensive Reise durch einen dunklen, fast schon avantgardistischen Klangkosmos, den zu beschreiben nicht leicht fällt. Black Metal trifft auf Elemente des Industrials (aber nur ganz dezent), es gibt klaren Gesang, der dennoch durch Mark und Bein gehen kann und man experimentiert mit Klängen aus allen Ecken des Spektrums. Da helfen wie so oft nur Vergleiche. Wer sich also eine "Light-Version" von Anaal Nathrakh (quasi ohne deren enorme Brutalität!) vorstellen kann, oder vielmehr noch eine Mischung aus Thorns und Dodheimsgard, der hat so in Etwa eine leichte Vorstellung von Sound der Band.
Auf jeden Fall ist "A requiem for Terra" im höchsten Maße abwechslungsreich und progressiv. Sicherlich nicht leicht zu konsumieren, aber dafür intensiv, mit einer durchaus düsteren Atmosphäre und es wächst mit jedem Hördurchlauf und fasziniert immer mehr! Wer Bock auf angefahrenes Zeug, weit weg vom Mainstream hat, der sollte hier mal ein Ohr riskieren. Mir persönlich ist es an manchen Stellen noch nicht ganz ausgereift, aber dennoch hochinteressant.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. A Requiem for Terra
2. Titan
3. Moloch
4. Beneath a Chemical Sky
5. Emerging Pantheon
6. Earth Eater
7. Spiritual Blight

Gatecreeper - Sonoran Depravation

gatecreeperxxlLabel: Relapse Records

Spielzeit: 33:19 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

So lobe ich mir das: 2013 gegründet hat die US-Band Gatecreeper erst mal ganz in Ruhe 'ne EP und drei Splits veröffentlicht, bevor man sich jetzt an den ersten Longplayer gewagt haben. Und das Ergebnis spricht für sich, denn "Sonoran Depravation" ist eine echte Granate geworden! Herrlicher Old School Death Metal knallt uns entgegen, ohne viel Schnickschnack und Firlefanz, die Songs sind allesamt recht kurz gehalten und kommen somit ruckzuck auf den Punkt, um somit die größtmögliche Wirkung zu erzeugen. Musikalisch geht es eher "gemächlich" zu, d.h. es fallen deutliche Parallelen zu Bands wie Obituary oder auch Bolt Thrower. Dadurch klettern die Songs unglaublich fett aus den Boxen und kloppen Dich ohne Vorwarnung an die Wand! Zusätzlich findet man hier und da noch ein paar schwedische Einflüsse und eine latente Hardcore-Attitüde (schön aggro halt!), was dieses herrlich Album gelungen abrundet. Insgesamt also eine fröhliche kleine Gewaltorgie, die 'ner knappen halben Stunde leider etwas kurz ausgefallen ist. Da muss man das Teil einfach mehrfach hintereinander hören!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Craving Flesh 03:24
2. Sterilized 02:48
3. Desperation 04:25
4. Rotting as One 02:29
5. Stronghold 03:53
6. Patriarchal Grip 03:51
7. Lost Forever 03:35
8. Flamethrower 03:10
9. Grotesque Operations 05:44

Hoath - Codex III: Crown Of The Mind

Hoath Codex III  xxl2Label: Saturnal Records

Spielzeit: 42:10 Min.

Genre: Black/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Geschlagene 12 Jahre haben Hoath ihre Fans warten lassen, doch nun ist es soweit, das zweite Album der Finnen steht vor der Tür! Und hat sich das Warten gelohnt? Darauf kann es nur eine Antwort geben: Nein! Denn was die Musiker um Herrn Shatraug (der übrigens bei so ca. 237 Bands mitmacht, die bekanntesten dürften Horna, Sargeist oder Vordr sein - ein typischer Finne also!) hier abliefern ist zwar ganz netter Rumpel-Black/Death, der aber über ein bescheidenes Mittelmaß zu keinem Zeitpunkt hinauskommt. Ich steh' ja bekanntlich auf so einen Sound, aber selbst mir ist das hier zu langweilig. Fehlende Eigenständigkeit kann ich gerne mal verschmerzen, aber nicht so ein unspektakuläres Gerödel. Schade drum, aber diese CD ist leider ziemlich überflüssig. Das kriegt man anderswo viel, viel besser geboten.

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Embodiment of Ultimate Existence 02:47
2. With the Lightning of Eye 02:22
3. Crown of the Mind 02:31
4. Behold the Soul (Profane Research) 03:14
5. By Spell and Hoofs of Steel 03:44
6. Upon the Sixth Theorem 04:21
7. Of Virgin Moon and Serpent 01:47
8. Anael 02:54
9. Proclamation of the Crowned and Conquering Child 04:35
10. Courage, Pride and Triumph 02:25
11. To the Mother of Abominations 02:58
12. Exultant upon the Ruined Earth 03:30
13. Qliphoth 05:02

Slegest - Vidsyn

slegest vidsynxxlLabel: Dark Essence Records

Spielzeit: 43:03 Min.

Genre: Blackened Doom Rock

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Aus Norwegen stammt das 2010 ins Leben gerufene Quartett Slegest, welches 2012 eine selbstbetitelte EP sowie ein Jahr später das Debütalbum 'Løyndom' herausbrachten. Seit Kurzem haben die Vier das Zweitwerk 'Vidsyn' am Start, in das wir ausgiebig reinhörten.

Verwurzelt sind alle acht Stücke des Albums im nordischen Black Metal, keine Frage; gerade Satyricon ab der 'Volcano'-Phase kommen einem in den Sinn. Betrachtet man jeden Song für sich, erkennt man vielerlei Einflüsse aus anderen Genres. Venom und Motörhead sind irgendwie immer auszumachen. Zudem weisen die längeren Stücke starke Doom-Metal-Anteile und teilweise Postrock-Elemente auf, während die kurzen eher in Stoner-Rock-Gefilden wildern. Gerade diese kürzeren Stücke sind es, welche die Scheibe aus dem gesunden Mittelmaß herausheben, sind doch die doomigeren Songs mitunter recht repetetiv ausgefallen und hätten ein wenig Straffung benötigt.
Über die Produktion kann man beileibe nicht meckern. Hier waren Könner am Werk.

Fazit: 'Vidsyn' stellt in der Summe kein schlechtes Album dar und wird seine Liebhaber finden. Sehr gespannt sein dürfte man auf zukünftige Veröffentlichungen, denn ich glaube, dass man von Slegest noch einiges zu erwarten hat.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. I fortida sitt lys
02. Som i eit endelikt
03. Du
04. komfortabelt nommen midtvekes
05. Wolf
06. The Reanimator
07. Inn i uvissao
08. Tenn den gamle varde

 

Witchery - In His Infernal Majesty’s Service

witchery 2016xxlLabel: Century Media Records

Spielzeit: 37:53 Min.

Genre: Angeschwärzter Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 25. November 2016

Kennt Ihr das auch? Da findet man eine Band jahrelang nur so halbgar, hört sie eine ganze Weile nicht und dann auf einmal trifft einen fast der Schlag, wie geil die Mucke doch ist. So geschah es unlängst mit mir und den Kollegen von Witchery. Eigentlich nie so wirklich meine Baustelle, war beim frisch erschienenen Album "In his infernal majesty's service" (cooler Titel übrigens!) doch meine Neugier wieder geweckt, gerade auch weil seit "Witchkrieg" nun doch schon wieder sechs Jahre ins Land gezogen sind. Also, fröhlich auf "Play" gedrückt und was passiert? Es fegt mich förmlich aus meinem Leopardentanga!!! (Der mit den Nieten ist gerade in der Wäsche!) Schweinegeiler, herrlich brutaler (und leicht angeschwärzter) Thrash knallt mir da entgegen, hab ich die falsche Band erwischt? Nö. Haben die ihren Stil geändert? Schnell mal in meinem Archiv quergehört - Ebenfalls Nö! Also muss es ja an mir liegen. Schon seltsam, aber was soll's? Die Hauptsache ist schließlich, dass ich das neue Album der Schweden ohne Wenn und Aber nur wärmstens weiterempfehlen kann. Es knallt wie die Hölle, ist meistens in einem wunderbar rasanten Tempo unterwegs, kann aber auch mal anders - Gerade genug, um der Monotonie zu entkommen, aber nie Zuviel, um dem Ganzen den Schwung zu nehmen. Ich habe die große Freude, eine alte Band (Witchery gibt es ja jetzt auch schon seit 1997!) ganz neu für mich zu entdecken und die Band hat das große Vergnügen in mir einen neuen Fan begrüßen zu dürfen! (Mann, werden die begeistert sein, wenn sie das erfahren!!)

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Lavey-athan
2. Zoroast
3. Netherworld Emperor
4. Nosferatu
5. The Burning Of Salem
6. Gilded Fang
7. Empty Tombs
8. In Warm Blood
9. Escape From Dunwich Valley
10. Feed The Gun
11. Oath Breaker

Azooma - The Act Of Eye

azoomaxxlLabel: Xtreem Music

Spielzeit: 60:29 Min.

Genre: Progressive Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Death Metal aus dem Iran? What the fuck? Ich lache mich gleich kaputt, hahaha! KAZONG!!!

Alter, mich hat gerade ein 7,5-Tonner erfasst. Anschließend überrollte mich ein Panzer. Mein dummes Grinsen ist noch immer in meinem Gesicht verankert. Heilige Scheiße! So dermaßen kalt hat mich in den letzten zwei Dekaden keine musikalische Veröffentlichung mehr erwischt!

Mir ist schon klar, dass auch in islamischen Staaten Menschen mit gutem Musikgeschmack und musikalischen Fertigkeiten leben und - wenn auch nahezu immer heimlich - sich in Form einer Metalband ausleben. Trotzdem hat mich die hohe techische Versiertheit, die ausgesprochen delikate Produktion und das Gespür für abgedrehte Melodien überrascht, die Azoomas Debütalbum 'The Act Of Eye' (2014 veröffentlichte das Quartett die EP 'A Hymn Of The Vicious Monster') absolut hörenswert macht, eben auch weil ich dieses Mal keine Presseinfo zur Hand hatte.
Die Formation Azooma wurde bereits im Jahre 2004 gegründet; die derzeitige Besetzung spielt seit 2005 zusammen und präsentiert auf dem vorliegenden Album hervorragend in Szene gesetzten progressiven Todesblei, der sehr häufig an die Spätwerke der seligen Death, Pestilence 'Spheres' oder bisweilen auch an die sphärigen Nocturnal erinnert. Dabei gehen die Iraner dennoch etwas härter zu Werke, vor allem gesanglich. Immer und immer wieder finden sich trotzdem genrefremde Einflüsse (Jazz, New Age etc.) im Sound wieder, und auch vor cleanem Gesang wird man hier zum Glück nicht verschont, haha! Die Soli von Gitarrist Ahmad Tokallou sind einerseits verspielt, andererseits frickelt er sie in Slayermanier herunter (je nach Grundstimmung, die in den entsprechenden Parts vorherrscht). Angenehm und gut auch das stets wahrnehmbare Bassspiel von Farid Shariat. Ach, überhaupt ist hier alles sehr, sehr gediegen. Das Gesamtpaket simmt hier absolut.

Fazit: Eine Stunde richtig geile Scheiße! Ich bin begeistert und zücke die Höchstnote (und da muss ich noch nicht mal einen albernen Exotenbonus berücksichtigen).

Kai Ellermann

XXL WertungXXL

Tracklisting:

01. Act 1 - Plague Of Predator
02. Act 2 - Umbra Of Mirth
03. Act 3 - The Ocular Dominance
04. Act 4 - Erosion Of Shadows
05. Act 5 - Non-Entity Of Visions
06. Act 6 - Flare Of Flames
07. Act 7 - Objectivity Of Oblivion
08. Act 8 - The Eyes: A Tale Of Sight And Shadows

Seite 3 von 126

Unterkategorien

Das hörst Du Dir an:

Avulsed - Deathgeneration

Avulsed  Deathgenerationxxl

Cross Vault - Miles To Take

cross vault cover

Witchtrap - Trap The Witch

witchtrap trap the witch coverxxl

Mortualia - Wild, Wild Misery

Mortualia  Wild wild miseryxxl

Hæresiarchs of Dis - Tria Prima Diabolica

Hresiarchs of Dis  Tria prima diabolica

Vernent - Fuego Eterno

Vernent  Fuego eterno

Hagalaz - Northern Gods Descending

Hagalaz  Northern gods descending

Grausig - Di Belakang Garis Musuh

Grausig Final coverxxl

Kypck - Zero

kypck zero coverxxl

Siaskel - Haruwen Airen

SIASKEL Haruwen Airenxxl

Shards of a Lost World - Primum Ritual

Shards of a Lost World  Primum Ritual

Todessucht - Wertlos

Todessucht  Wertlosxxl

Sacrificio - Guerra Eterna

sacrificio coverxxl

Bloodspot - To The Marrow

Bloodspot   To the Marrow   xxl

Black Hole Generator - A Requiem For Terra

black hole

Ilemauzar - The Ascension

Ilemauzarxxl

Gatecreeper - Sonoran Depravation

gatecreeperxxl

Hoath - Codex III: Crown Of The Mind

Hoath Codex III  xxl2

Witchery - In His Infernal Majesty’s Service

witchery 2016xxl

Slegest - Vidsyn

slegest vidsynxxl

Azooma - The Act Of Eye

azoomaxxl

Wir suchen Verstärkung!

xxl1 Kopie 5

Da gehst Du hin:

hell over hammaburg 2017

party.san 2017 autopsyxxl

insomnium 2017xxl

 kreator tour

THE ORDER OF ISRAFEL  YEAR OF THE GOATxxl

mayhem tour 2017xxl

dew scented tourxxl

this ending xxl2

aa tourxxl

downfall of gaia tour 2017

gojira tour 2017 neuxxl

Mantar tour 2017xxl

Zum Seitenanfang